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Gürtelrose und Windpocken Drucken E-Mail
Haut&Haar - Hauterkrankungen durch Viren

Windpocken sind eine typische Kinderkrankheit. Die Gürtelrose bekommen vorwiegend ältere Menschen. Was haben diese beiden Krankheiten miteinander zu tun? Und warum werden sie auch oft als Herpes-Infektion bezeichnet? Beide werden durch das gleiche Virus ausgelöst, das Varizella-Zoster-Virus. Deshalb hat es seinen Doppelnamen: Windpocken werden auch Varizellen genannt und die Gürtelrose wird als Zoster bezeichnet. Dieses Virus ist eines der vier Herpesviren, die bei Menschen zu einer Erkrankung führen. Man schätzt, dass etwa 90 Prozent der Bevölkerung Träger eines Herpesvirus sind. Grund genug, einmal genauer hinzusehen.

Alles auf einen Blick:
Kurzinfo Gürtelrose

Familie der Herpesviren und ihre Besonderheiten

Von den 90 unterschiedlichen Herpesviren sind nur 4 für den Menschen gefährlich.

Infektion und Ansteckung bei Gürtelrose

Obwohl Herpesviren allgemein hoch infektiös sind, kann man sich nicht direkt mit der Gürtelrose infizieren. Warum wohl nicht?

Krankheitsbild der Gürtelrose

Schmerzen und Ausschlag im Versorgungsbereich des befallenen Nervenstrangs sind das Hauptmerkmale der Gürtelrose.

Diagnostik bei Gürtelrose

Nur in seltenen Fällen, z. B. bei Komplikationen, ist mehr erforderlich, als eine eingehende körperliche Untersuchung.

Behandlung der Gürtelrose

In den meisten Fällen führt eine antivirale Therapie zur sofortigen Verbesserung. Frühzeitiger Behandlungbeginn ist wichtig.

Naturheilkundliche Maßnahmen bei Gürtelrose

Die Anwendung ätherischer Öle sollten vorher mit dem Arzt abgesprochen werden.

Erkrankungen durch Herpesviren:

Herpes simplex

Die verschiedenen Formen der Herpes simplex Infektionen gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten der Haut.

Windpocken

Sie werden durch das Varizella- Zoster- Virus übertragen und sind hochgradig ansteckend.

Pfeiffersches Drüsenfieber

Diese, durch das Epstein- Barr- Virus hervorgerufene Erkrankung, wird auch "Kusskrankheit" genannt.

Zytomegalie

Bei gesunden Menschen harmlos, kann diese Erkrankung bei Schwangeren zur Schädigung des Kindes führen.