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Venenleiden -
Krampfadern - Varizen
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Ist die Wand der Venen weich, so dehnen sich die Blutgefäße. Die Venenklappen schließen nicht mehr richtig und das Blut staut sich in den Venen. So bilden sich mit der Zeit krumme und geschlängelte Venen, die Krampfadern. Der Begriff hat nichts mit Krämpfen zu tun, sondern leitet sich aus der Sprache des Mittelalters ab. Damals nannte man die sich schlängelnden Venen "krumpe Adern". Einmal begonnen, schreitet das Krampfaderleiden unbehandelt immer weiter fort und kann schwerwiegende Erkrankungen hervorrufen.
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Die Definition der Weltgesundheitsorganisation spricht von sackförmig oder zylindrisch erweiterten, oberflächlichen Venen.
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Neben einer familiären Häufung sind Übergewicht, Bewegungsmangel und häufige Schwangerschaften ein Risiko für die Entstehung von Varizen.
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Lässt die Spannung in der Venenwand nach, so ist das der Beginn einer Varizenentwicklung.
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Krampfadern werden nach Ort und Größe unterschieden. Sie kommen nicht nur am Bein vor.
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Schwere und müde und geschwollene Beine sind ein Anzeichen für Krampfadern.
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Neben der Anamnese und genauen Inspektion ist heute die Duplexsonografie wichtigstes diagnostisches Mittel.
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Therapie:
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Die aktive Mithilfe der Betroffenen ist für eine erfolgreiche Behandlung unumgänglich.
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Die Kompressionstherapie ist eine Langzeittherapie. Sie sorgt dafür, dass die Venenklappen wieder funktionieren können.
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Der richtige Sport und Bewegung in kaltem Wasser sind wirksame Maßnahmen in der Therapie und Vorsorge.
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Medikamente können in der Therapie von Krampfadern unterstützend angewandt werden. Für eine alleinige Therapie sind sie in den meisten Fällen ungeeignet.
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Durch das Einspritzen von Medikamenten werden die Venenwände der Krampfadern miteinander verklebt.
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Die Wahl des geeigneten Verfahrens richtet sich nach Art, Ort und Schwere der Varizen.
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